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Office de Tourisme de la Vallée de Munster
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Office de Tourisme
de la Vallée de Munster
1 Rue du Couvent
68140 MUNSTER
Tél : 03 89 77 31 80
Fax : 03 89 77 07 17


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Fauna


Die Gämse

Sie wurden 1938 im Elsass wieder eingeführt, deren Bestand ist heute auf fast 900 Tieren im ganzen Vogesengebirge angewachsen, davon 250 bis 300 im Münstertal. Sie können die Tiere auf dem Gebirgskamm des Münstertales ab 800 Metern Höhe entdecken. Doch seien Sie behutsam und versuchen Sie nicht auf sie zuzugehen, es sind sehr scheue Tiere. Im Herbst lassen sie sich besonders gut beobachten, wenn sie sich waschen oder sich in der Sonne aalen. Unsere Bergführer wandern gern mit Ihnen auf den Spuren der Gämse, um Ihnen unvergessliche Momente erleben zu lassen.

Zitat: „Um das alltägliche Leben der Gämse zu entdecken, muss man sich auf dem Gebirgskamm auf die Lauer legen. Zwischen 17 und 20 Uhr verlassen die Herde und die verspielten Jungtiere ihr Versteck. Im Frühjahr dann werden die Schneeberge abgegangener Lawinen für drollige Bocksprünge genutzt. Gehen Sie langsam und wenn möglich lautlos lauschen Sie Ihren Geräuschen und Lauten- nur so werden sie die Gämse in Ihrem wahren Lebensraum entdecken können.“ C. Kempf   


Der Luchs

 Nachdem er mehr als zwei Jahrzehnte verschwunden war, wurde der Luchs bereits 1983 im Vogesengebirge wieder eingeführt. Heute zählt man ungefähr dreißig Tiere von denen auch einige im Münstertal umher streifen. Dieser nachtaktive Jäger ist ein Einzelgänger und gehört zur Familie der Raubkatzen. Es gelingt nur sehr selten einen Luchs zu beobachten. Diejenigen die das Glück haben, können ihn leicht an seinem braun gefleckten Fell und den Pinselohren erkennen.   


Der Hirsch

Er ist der Herrscher des großen Waldes. Erst im Herbst, wenn er auf Partnersuche geht, kann man ihn sehen. Gegen Abend im Nebeldunst ertönten plötzlich die tiefen, kräftigen Brunftlaute des Hirsches. Sie kündigtendie Revierkämpfe zwischen den Hirschen an, bei denen sie sich die mit den Geweihen aneinander messen. Zum Ende des Winters wirft der Hirsch sein Geweih ab, im kommenden Frühjahr bildet es sich neu und ist dann stärker als zuvor. Im Monat Mai bringen die weiblichen Tiere ihre Jungen zur Welt, die abgeschottet und versteckt bleiben, um nicht in Gefahr gebracht zu werden. Wenn man sie findet, dürfen sie nicht berührt werden. Der Geruch des Menschen irritiert die Mutter und möglicherweise nimmt sie ihr Jungtier daraufhin nicht mehr an.