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Office de Tourisme
de la Vallée de Munster
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68140 MUNSTER
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Der Munsterkäse


Präsentation

Dieser Käse ist ein Weichkäse mit einer Rinde aus Rotschmiere. Er wird bereits seit dem siebten Jahrhundert hergestellt, als die Mönche der Abtei in Münster mit der Produktion begannen. Zu dieser Zeit diente der Vorgang dazu, die Milch haltbar zu machen. Im Münstertal ist dieser Käse sehr bekannt und wird immer noch von Hand hergestellt. Seit 1969 genießt er den Schutz des Gütesiegels der geschützten Ursprungsbezeichnungen (l'appellation d'origine contrôlée- AOC).Die beste Zeit, um den Käse zu essen, ist zwischen Mai und Oktober.


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Der Bibalakas (ou bibalaskas)

Der Bibalakas (oder Bibalaskas) entsteht bei der Herstellung von Frischkäse (unbehandelt, vom selben Tag oder älter). Es werden Sauerrahm, Zwiebelscheiben, Salz und Pfeffer hinzugegeben. Zusammen mit Pellkartoffeln ergibt dies ein traditionelles Gericht.


Wie isst man den Munsterkäse?

Üblicherweise wird der Münster zusammen mit einem Stück Brot gegessen. Einige mögen ihn mit Kümmel. Doch auch eine vollständige Mahlzeit lässt sich mit Bratkartoffeln, Pellkartoffeln oder frischem Salat zubereiten.

Ein elsässischer Wein vom Typ Tokay also Grauburgunder oder Gewürztraminer ergänzt den Käse ideal. Man kann den Münsterkäse natürlich auch auf andere Art und Weise genießen, zum Beispiel als „Tartiflette au Munster“(eine Art Kartoffelauflauf mit Käse gratiniert).

Als Nachtisch bieten viele Bergbauernhöfe den Siesskas an. Diese Quarkspeise mit Sauerrahm, Zucker und Kirschwasser entsteht aus frischer Milch.


Wie wird der Käse hergestellt?

Erfahren Sie nun wie die fast vierzig Bauern im Münstertal ihren berühmten Käse herstellen. Zur Herstellung eines Münsterkäses benötigt man im Durchschnitt 5 Liter Milch. Die Tradition verlangt, dass die Herstellung immer am Morgen erfolgt. Die Morgenmilch wird mit entrahmter Milch und der Abendmilch gemischt. In einem großen Kupferkessel wird das Gemisch unter Zugabe von Lab auf 32° C erwärmt. Das Abgießen erfolgt eine Stunde später. Die Molke hat sich abgesetzt und die Dickmilch wird in Formen gefüllt. Nun müssen die kleinen Käselaibe mehrmals gewendet und gesalzen werden bevor sie in den Reifekeller kommen. Drei Wochen lang werden die Käselaibe alle zwei Tage von Hand mit einer Bakterienkultur abgerieben und verfärben sich rot-orange bis sie Stück für Stück ihren unverwechselbaren Geschmack erlangen.


Die Bruderschaft Saint Gregoire (des Heiligen Gregorius)– Käsekenner des Münstertales

Die Bruderschaft ist eine Vereinigung von Käseliebhabern, die besonders den Münsterkäse lieben. Die Bruderschaft wurde 1987 gegründet und zählt fast 450 Käseliebhaber. Ihre Tracht ähnelt den Mönchskutten der früheren Abtei in Münster. Als Erkennungszeichen tragen sie eine Bronzemedaille in deren Mitte das Wappen Münsters abgebildet ist. Die fünfzehn Kommunen des Kantons Münster bilden den Rahmen.